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Internet: Viren Teil 2
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Internet: Viren Teil 2

Datum: Donnerstag, 24. November 2005
Thema: aktuelle News

Dieser Artikel fand ich im Internet:

"Sie hängen an jeder zweiten E-Mail: Viren! Experten schätzen die Zahl der Computer-Schädlinge auf 70.000. Jedes Jahr richten sie allein in Europas Kleinunter-nehmen Schäden in Höhe von 22 Milliarden Euro an.
Computer-Viren werden immer intelligenter, benutzen immer raffiniertere Tricks: Sie erzeugen irreführende E-Mail-Betreffzeilen und gefälschte Absender. Einzige Chance, die fiesen Schädlinge zu erkennen: ihre Dateiendungen! [mehr]



Am häufigsten lauern Viren in Dateien, die auf .bat oder .exe enden. Grund: Viele User kennen und vertrauen diesen Endungen. Werden die Programme mit einem Doppelklick geöffnet, wird der Virus direkt aktiviert.
Antje Weber, Pressereferentin bei Antivirensoftware-Hersteller Symantec: „Problematisch ist, daß sich viele Viren als andere Programme tarnen, indem sie Doppelendungen benutzen.“ So könnte sich hinter einer scheinbar harmlosen .doc-Datei z.B. eine gefährliche Zip-Datei verstecken, wenn die Datei auf .doc.zip endet.
Die beste Regel, um sich zu schützen: Schauen Sie sehr genau hin, von wem die E-Mail kommt. Auch bei bekannten Absendern sollten die Empfänger immer prüfen, ob Betreffzeile und Nachrichteninhalt schlüssig sind. Und im Zweifelsfall die Mail lieber löschen.

Bei diesen Format-Dateien könnte sich ein Virus dahinter verstecken

- 1. Datei-Format .pif

Pif ist die Abkürzung für „Program Information File“. Dahinter verbergen sich spezielle Dateien für die Anpassung von DOS-Anwendungen an die Besonderheiten des Betriebssystems Windows (Windows 3.11 und Windows 95).

- 2. Datei-Format .exe

Exe steht für „executable“, also ausführbar. Bezeichnet wird damit eine ausführende Programm-Datei, die zur Installation eines Programms verwendet wird.

- 3. Datei-Format .scr

Hinter der Datei-Endung .scr („Screen Saver File“) verbergen sich Bildschirmschoner. Wie exe-Dateien sind Bildschirmschoner ausführbare Programme, d.h sie können als Computerprogramm ausgeführt werden. Dazu genügt ein Doppelklick. Deshalb werden sie häufig benutzt, um Viren zu verbreiten.

- 4. Datei-Format .bat

Das ist eine sogenannte Batch-Datei (Batch-File). Sie enthält hintereinander auszuführende Commandozeilen-Befehle für das Betriebssystem.

- 5. Datei-Format .zip

Dahinter verbergen sich eigentlich Archiv-Dateien, die gepackte (komprimierte) Dateien enthalten. Große Dateien werden gepackt, um die Speichergröße zu verringern und sie besser per E-Mail verschicken zu können. Das Packen und Entpacken übernimmt ein Komprimierungsprogramm (z.B. Winzip).

- 6. Datei-Format .rtf

Rtf-Dateien sind nur dann gefährlich, wenn sie im doc-Format mit einer rtf-Erweiterung gespeichert sind. Denn dann versucht Word nach dem Doppelklick die Datei zu öffnen. Folge: Der Virus wird aktiviert

- 7. Datei-Format .doc

Dahinter verbergen sich Dateien, die mit dem Programm Word von Microsoft erstellt worden sind. Auch hier können Viren in Form von Makroviren versteckt sein. Gefährlich sind auch mit Excel (Endung .xls) und Powerpoint (Endung .ppt) erzeugte Dateien.

- 8. Datei-Format .htm

Htm ist die Endung von Webseiten. Wird eine htm-Datei geöffnet, startet der Browser und zeigt die damit verbundene Webseite an. Das kann böse Folgen haben, wenn die Webseite manipuliert worden ist.

Diese Formate können Viren beinhalten, müssen aber nicht!







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