Noch immer gilt Gates als scheuer Mann, der sich mit öffentlichen Auftritten schwer tut.Zu seinem 50. Geburtstag kann der Gründer des weltgrößten Softwarekonzerns Microsoft jedoch auf eine einzigartige Karriere zurückblicken. Mit einem Vermögen von 46,5 Milliarden Dollar ist Gates in der aktuellen Rangliste des Magazins „Forbes“ wieder einmal der reichste Mann der Welt.
Während sein Software-Imperium und dessen Geschäftspraktiken immer wieder in die Kritik geraten, gilt Gates persönlich als einer der größten Wohltäter: Mit einem Spenden-Kapital in Höhe von 27 Milliarden Dollar setzt sich die Bill & Melinda Gates Foundation vor allem für die Bekämpfung von Kranheiten wie AIDS und Hepatitis in Ländern wie Afrika ein.
„Browser-Krieg“
Microsofts wachsende Marktmacht wusste Gates in den vergangenen Jahrzehnten geschickt zu nutzen, selbst wenn das Unternehmen Entwicklungen wie das Internet zunächst verschlafen hatte. Der „Browser-Krieg“ in den 90er-Jahren, in dem das Unternehmen die überragende Marktmacht des damals weit verbreiteten Internet-Browsers Netscape brach, steht auch heute stellvertretend für die wiederholt angeprangerten Geschäftspraktiken des Unternehmens.
Mit seiner Frau Melinda und drei Kindern lebt Gates in einer riesigen High-Tech-Villa in Redmond.
(dpa)











