In Frankreich ist ein neuer Impfstoff erfolgreich bei mehr als
300Menschen getestet worden. Die "Tester" hätten die Impfung gut
vertragen und sogar Antikörper gegen das H5N1-Virus entwickelt,
das berichtete die Forscher um Melanie Saville vom Impfstoffhersteller
Sanofi Pasteur. Zuvor hatten auch bereits die USA und Ungarn von
erfolgreichen Tests eines H5N1-Impfstoffs für Menschen berichtet. Ob
allerdings der Impfstoff auch wirklich hilft wenn eine Epidemie
ausbricht, wird man erst dann sehen wenn es soweit ist und er Impfstoff
zum Einsatz kommt.Seuchenexperten warnen vor einer drohenden Grippepandemie, die aus der derzeit grassierenden Vogelgrippe oder aber auch aus einem anderen Grippevirus entstehen könnte. Bislang sind 207 H5N1-Virus Infektionen bei Menschen gemeldet, davon sind 115 Patienten gestorben. Die Mediziner hoffen das im Ernstfall sie somit die Epidemie verkürzen können.
Hier unten im Anhang findet ihr noch ein paar Tipps
Einen Tierkadaver auf keinen Fall berühren. Im Zweifelsfall lieber die Feuerwehr benachrichtigen. Im Freien besser Teichufer und verkotete Stellen meiden, Federn nicht aufsammeln. Geflügelfleisch könne verzehrt werden, wenn es auf mindestens 70 Grad erhitzt wurde, so die Ärzte.
Alltägliche Hygiene verhindert nicht unerheblich die Verbreitung auch anderer Viren: Regelmäßiges Händewaschen, Straßenschuhe vor der Haustür lassen und Hand vorm Mund beim Husten und Nießen sind einfache und doch effektive Regeln für den Alltag – letztere bitte besonders für den Erkrankten.
Leben Sie gesund! Vitamine (Obst, Gemüse), Bewegung und eine ausgewogene Ernährung stärken das Immunsystem. Dasselbe gilt für Wechselduschen heiß und kalt oder regelmäßige Saunagänge.
Geflügel und Eier vor dem Verzehr immer vollständig durchkochen. Vorsicht beim Umgang mit rohem und tiefgekühltem Fleisch; Hände, Geräte und Flächen gut abwaschen, das Virus überlebt Minusgrade. Das schützt übrigens auch vor Salmonellen – mit Vogelgrippeviren infiziertes Fleisch sollte in Deutschland aber ohnehin sehr unwahrscheinlich sein, da aus betroffenden Ländern nicht importiert wird. Anders als bei Menschen wirkt das Virus bei Hühnern innerhalb kürzester Zeit tödlich, so dass ein Auftreten des Virus auf einer Geflügelfarm sehr schnell entdeckt wird.
Beim Entfernen etwa von Taubenkot am Haus Gummihandschuhe tragen – das gilt aber vor allem wegen der ohnehin möglichen Übertragung anderer für den Menschen gefährlicher Krankheitserreger. Beim Füttern von Singvögeln (bitte nur im Winter) ist nur für die Tiere untereinander eine Ansteckungsgefahr gegeben. Schon aus hygienischen Gründen bitte keine Wildtiere anfassen.











